Über das Projekt

Der Wander Gold Stein

Der Wander Gold Stein vervollständigt seit dem Sommer 2020 den Kärntner Goldsteine-Zyklus der Künstlers Johannes Goldhoff Angerbauer.

Da das Schicksal es so wollte, dass der siebente Stein ein Winzling ist, der leicht in einen Rücksack gepackt werden kann, kann er alle seine Brüder besuchen und sich die Welt anschauen. Doch sein Entstehen hat mit Tscherniheim zu tun, und dahei bleibt er, wo immer er auf Wanderschaft ist, ein „Tscherniheimer“.

Die Positionen der großen steinernen Brüder und das Gesamtprojekt: http://www.goldsitzsteine.com/

Über Tscherniheim (eine Auswahl):

https://de.wikipedia.org/wiki/Tscherniheim

https://www.bergfex.at/sommer/kaernten/touren/themenweg/42292,dem-waldglas-auf-der-spur–tscherniheim/

https://www.berglust.at/tscherniheim-das-verschwundene-dorf

Johannes Angerbauer-Goldhoff

Johannes Angerbauer-Goldhoff

ist ein österreichischer Schmuckkünstler, Bildhauer und Konzeptkünstler.

https://de.wikipedia.org/wiki/Johannes_Angerbauer-Goldhoff

Der Oberösterreicher verbrachte viele erholsame Wochen in Kärnten und sah sich während seines Aufenhaltes im Gitschtal zu einem Landschaftsprojekt inspiriert, das er 2009 begann und Gitschtaler Goldsitzsteine nannte und als Social Gold Landart Projekt bezeichnete.

Was ist Social Gold – Soziales Gold?

Zitat Wikipedia: „In seiner Kunst verbinden sich soziale und politische Bezüge. Seine Werke erfahren ihre eigentliche Vollendung erst durch den Kauf, da – konzeptuell zwingend – ein Teil des Kaufpreises bedürftigen Menschen hilft oder Sozialprojekte unterstützt. Seine goldenen Kunstwerke werden dadurch zu Sozialem Gold.“

Das Goldene Netzwerk weitete sich aus auf das Gail- und Drautal mit dem Goldstein am Weißensee und ganz zuletzt mit dem letzten Stein, der aus der Reihe tanzt als Wanderstein, beheimatet in der Hermagorer Bodenalm.

Der Wander Gold Stein suchte sich eine Hüterin aus. Denn um zu wandern, braucht er einen Menschen, der ihn zu seinen Destinationen bringt. Seine Erlebnisse erzählt er manchmal in der ICH-Form und manchmal berichtet seine Hüterin über ihn…

Sie meint dazu: „Und wenn ich nicht mehr vermag oder nicht mehr bin, soll der Wander Gold Stein seine letzte Ruhestätte auf Tscherniheimer Boden finden und sollte ihm dies verwehrt sein, im Gailtaler Heimatmuseum. Und sollte das auch nicht klappen, möge er im Familienbesitz bleiben.“

Gia Simetzberger
Gia Simetzberger, Hüterin des Wander Gold Steins

http://giaart.wordpress.com

Lygia „Gia“ Simetzberger stammt aus der Hermagorer Familie Kandolf – Pilz vulgo Hansele. Ihre Familiengeschichte ist mit der Hermagor Bodenalm verwoben. Als Anteilsberechtigte der Hermagorer Almgenossenschaft (Nachbarschaft Hermagor) sieht sie sich legitimiert und prädestiniert, den Wander Gold Stein mit der historischen Stätte Tscherniheim auf der Hermagorer Bodenalm zu verknüpfen und dort bei ihren Aufenthalten in der Bodenalm bei sich zu haben.

Ein wenig Vorgeschichte https://reflexionen.wordpress.com/ernstes/konzepte-2/tscherniheim-goldwanderstein/