Vom Meer umspült und geweiht

Kärnten ist ein Land der Seen. Und trotzdem zieht es die Kärntner immer wieder ins Nachbarland Italien und ganz besonders zur „großen Badewanne“ Adria.

Und da die Region Friaul-Julisch Venetien auch historisch eng mit Oberkärnten verbunden ist, war früher oder später eine Wanderung zum Meer fällig. Ein schöner früher Herbsttag in Lignano wurde für den Wander Gold Stein zur Einweihung in die Energien der Adria.

An jenem 16. September 2020 schien die Morgensonne sanft und das Meer kräuselte sich nur leicht. Nur vereinzelte Spaziergänger wandelten am Strand. Sie konnte der Wander Gold Stein ungestört all die neuen Eindrücke in sich aufnehmen.

Was von diesem denkwürdigen Ereignis bleibt, sind einige stimmungsvollle Aufnahmen vom Besuch des kleinen, aber gewichtigen Gailtalers an der Adria…

Zuerst schaute sich der Gold Wander Stein im Bereich der Liegeplätze um und lernte den berühmten feinen, goldfarbenen Sand von Lignano Sabbiadoro kennen.

Interessiert betrachtete er mit seinem magischen Amethyst-Äuglein die Trittspuren der Möwen im Sand.

Die grellen Sportboote in der Nähe irritierten den feinsinnigen Kerl fürchterlich und er wollte so rasch wie möglilch wieder weg!

Besser ging’s da schon in der Nachbarschaft der ruhigen Tretboote.

Die aufgehende Sonne spiegelte sich im Meer, Das goldfarbene Leuchten der Sonne in den Wellen und das sanfte Rauschen des Wassers lockte ihn nun mit aller Macht.

Sanft umspielte ihn das Wasser und es war zu spüren, wie glücklich er in diesem Augenblick war!

Der glückliche Gold Wander Stein, von der Adria sacht umschmeichelt und gekost…

Es hatte fast den Anschein, als würde der Wander Gold Stein mit dem Sonnenlicht und dem Meer verschmelzen wollen. Doch das Salz des Meeres würde ihm nich tgut bekommen, das fühllte er. Seine Bestimmung, seine Heimat ist in den Bergen, in der Nähe zu seinen großen Brüdern.

We es mit dem Gold Wander Stein weitergeht?

Nun, am Rückweg gab es einen kurzen Stopp in Hermagor.

Davon wird auch kurz berichtet werden…

Zum ersten Mal in Tscherniheim

Am 31. Juli 2020 war es dann so weit und das war sicher auch ein guter Tag. Denn es war schönstes Sommerwetter und die Landschaft zeigte sich von der schönsten Seite.

Auch bei der frischgebackenen „Hüterin“ des Steins hatten sich jedoch schon Tage zuvor Hindernisse aufgetürmt. Ein nächtlicher Wildunfall auf der Südbautobahn – das geländegängige Auto musste für längere Zeit in die Werkstatt.

Es gab Bedenken, dass das sehr niedrig gebaute Ersatzfahrzeug (Sportwagen) auf der gefürchteten, da immer wieder von Holztransporten beschädigten und von starken Regenfällen ausgewaschenen Zufahrt zur Hermagorer Bodenalm aufsitzen könnte (diese Zufahrt ist daher auch nur Berechtigten erlaubt, die sich jederzeit über den aktuellen Zustand informieren können). Daher trat der Wander Gold Stein seine erste Reise nach Tscherniheim nicht vom Weißensee aus in Richtung Hermagorer Bodenalm an, sondern er gelangte aus östlicher Richtung über die Windische Höhe und die Fischeralm nach Tscherniheim.

Das hatte auch seinen Reiz. Ist doch die Geschichte der Hermagorer Boden am mit den angrenzenden Territorien verwoben. Nahe St. Stefan im unteren Gailtal zweigt die Route in nördliche Richtung ab und schon bald gelangt man zum legendären „Bauer in Boden“, eine traditionsreiche Almgenossenschaft mit allerlei historischen Begebenheiten. Kürzlich wurde eine Gedenkschrift dazu veröffentlicht. Ein malerisches Stückchen Erde zum Verweilen. Für den Stein bedeutete es: Erstmals Schnuppern heimischer Almluft!

Und so kam es unterhalb vom „Bauer in Boden“ zu einem ersten Fotoshooting mit dem Wander Gold Stein. Nur die „Mukelan“ (die Kühe) waren Zeugen!

Vom Bauer in Boden ging die Fahrt über den malerischen Farchtensee weiter zur gemütlichen Fischeralm. Stärkung für den Chauffeur und die Hüterin mit der besten Buttermilch weit und breit, dann nächstes Fotoshooting für den Stein! Er stellt seine Fotogenität abermals unter Beweis.

Und dann, so lange ersehnt, endlich in Tscherniheim angelangt. Nur nach das gepflegte Almkirchlein und ein bei Grabungen zutage getretener Glashochofen sowie Schautafeln erinnern an die einstige Siedlung der Glashandwerker und ihrer Familien in diesem abgelegenen Hochtal.

Ein Blick in Richtung Altar…
Blick auf den Glassschmelzofen
Mit Fundstücken, die Wanderer ausgelegt haben
Verbindungsaufnahme mit der Natur, wo’s nur geht…
Ein Tratsch mit einem Wandermarkierungs-Stein
Auch dem Tascherniheim Bach stattete der Stein einen ersten Besuch ab.